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19 Jul 2010

Erhöhte Suchgefahr beim Online Lotto spielen?

Author: Jacky | Filed under: Allgemeines

Die Deutsche Post stellte vergangene Woche ihren neuen E-Postbrief der Öffentlichkeit vor. Mit dem E-Postbrief wird das vorhandene Briefgeheimnis einfach ins Internet übertragen. Viele Menschen beschäftigen sich bereits mit den Vor- und Nachteilen des E-Postbriefs sowie damit, was für einen Nutzen man aus dem E-Postbrief ziehen kann. In Hessen kam man zu der Idee, mit dem E-Postbrief  Lotto im Internet zu betreiben. Bereits in diesen Monat soll es möglich sein, mit Hilfe des neuen E-Postbrief online Tippscheine anfordern und sogar Tipps abgeben können. Mit dieser Entscheidung ist der Fachbeirat Glücksspielsucht jedoch nicht ganz einverstanden und klagt.

Die Webseite bei der man sich für den E-Postbrief anmelden kann, ging am vergangenen Mittwoch an den Start. Auch der E-Postbrief kostet wie der normale Brief 55 cent. Der Kunde kann beim online Brief verschicken entscheiden, ob er seinen Brief per rechtssicherer E-Mail verschicken möchte oder aber, dass die Post seinen elektronischen Brief ausdruckt und auf herkömmlichen Weg verschickt.

Lotto Hessen ist begeistert von dem neuen E-Postbrief  und möchte nun anbieten, das Lotto über das Internet gespielt werden kann. Seit dem Glücksspielsatzvertrag ist dieses jedoch ausdrücklich verboten. Der Fachbeirat Glücksspielsucht Hessen, ist der Meinung, dass es suchtanreizend ist, Lottoscheine per E-Postbrief anzufordern und abzuschicken. Diese klagen nun gegegen Lotto Hessen, da sie gegen den Glücksspielstaatsvertrag verstossen.

Wird Lotto per E-Postbrief gespielt, so spielen Menschen aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrem zu Hause, aus und somit is die Hemmschwelle zu spielen wesentlich geringer. Zu anderen Spielern sowie zu Mitarbeitern der Lotto-Annahmestelle besteht kein Kontakt mehr und smit flüchten die Menschen aus der Realität in die sogenannte Cyberwelt.  Eine Spielsuchtgefährdung ist damit wesentlich erhöht.

Lotto Hessen ist jedoch anderer Meinung. Der Chef von Lotto Hessen sagt, dass die Spieler geschützt seien und eine erhöhte Suchtgefahr sei ausgeschlossen. Das System verfügt über Beschränkungen, die den Spieler schützen sollen. Es darf nur in dem Zeitraum von 6Uhr bis 23 Uhr getippt werden und es wurde ein Maximalbetrag von 250€ die Woche gesetzt.  

Nun stellt sich vielen die Fragen, ob wirklich eine erhöhte Suchtgefahr besteht, wenn Menschen online Lotto spielen oder nicht. Es gibt bereits die Möglichkeit, seinen Lottoschein per Normal Brief zu verschicken, also wieso sollte dieses nicht dem modernen Zeitaltern angepasst werden und es möglich gemacht werden, seinenTip online  abgeben zu können.

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